Landwirtschaft

10.000 Euro für Engelsberg

NEUMARKT. Das "Bioenergiedorf Engelsberg" erhält einen mit 10.000 Euro dotierten Preis für "Zukunftsfähige Landnutzung".

Der Ortsteil von Lauterhofen war einer von sieben Preisträgern des vom bayerischen Landwirtschaftsminister Josef Miller ausgelobten Wettbewerbs "Zukunftsfähige Landnutzung in Bayerns Gemeinden".

In der Jury waren Vertretern des Bayerischen Landkreistags, des Bayerischen Gemeindetags, der Wissenschaft sowie des Bauern- und des Waldbesitzerverbands. Die ausgewählten Projekte seien der beste Beweis, wie durch enge Zusammenarbeit von Landwirten mit kommunalen Entscheidungsträgern, Partnern aus der Ernährungs- und Energiewirtschaft und engagierten Bürgern die Landnutzung zukunftssicher gemacht werden könne, sagte Miller bei der Bekanntgabe der Gewinner.

Die Preise werden am 30. Juli in der Ansbacher Orangerie überreicht.
04.07.08

An Impfung erinnert

NEUMARKT. Das Veterinäramt erinnert Halter von Rindern, Schafen und Ziegen an die Pflicht-Impfung gegen die Blauzungenkrankheit.

Die Impfung bei Schafen und Ziegen erfolgt bereits seit einem Monat. Seit dieser Woche ist nun auch für die Rinderbestände ausreichend Impfstoff verfügbar. Das Veterinäramt wies darauf hin, dass für alle Halter von Rindern, Schafen und Ziegen die Pflicht besteht, die Tiere ab einem Alter von drei Monaten gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.

Dies ist in einer Verordnung des Bundes vorgeschrieben und Ende Mai 2008 durch Allgemeinverfügung des Landratsamtes Neumarkt bekannt gemacht worden.

Die Impfung erscheint derzeit als das sicherste Mittel, die durch Stechfliegen übertragene, oft tödlich verlaufende Viruserkrankung zu verhindern.

Besonders die Halter von Rindern, aber auch die Schaf- und Ziegenhalter, die dies bisher noch nicht getan haben, wurden deshalb dringend aufgefordert, einen Tierarzt ihrer Wahl mit der Impfung zu beauftragen. Der Impfstoff ist für alle Tierhalter kostenlos und kann vom Tierarzt beim Veterinäramt abgeholt werden.

Bei der Impfung von Rindern entstehen dem Halter auch für die tierärztliche Leistung keinerlei Kosten.
01.07.08

"Fehlentscheidung korrigiert"

NEUMARKT. Das Importverbot für chloriertes Geflügelfleisch aus den USA muss nach Meinung von MdEP Albert Deß bleiben.

Fast das ganze EU-Parlament stimmte geschlossen für diese Haltung, heißt es in einer Pressemitteilung des Europa-Parlamentariers. Das Parlament fordere auch den Rat auf, diesen Kommissionsvorschlag zurückzuweisen.

"Für eine hohe Lebensmittelqualität haben unsere europäischen Geflügelerzeuger umfangreiche Investitionen getätigt", teilte Deß mit. In Europa würde nach höchsten Tierschutz-, Hygiene- und Qualitätsstandards produziert. Die EU verlange diese hohen Standards und diese dürften auch nicht unterlaufen werden. "Auch nicht von den USA, es kann nicht sein, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird", erklärte Deß.

Statt dessen müsse sich die EU um die "weltweite Anerkennung unserer strengen Normen" bei Lebensmitteln einsetzen und darauf achten, dass diese Standards auch bei importierten Lebensmitteln eingehalten werden, so Albert Deß. Importautos müßten "auch unsere strengen TÜV-Bestimmungen erfüllen, bevor sie auf unseren Straßen fahren dürfen". Verbraucherschutz und Lebensmittelqualität dürften nicht Handelsinteressen geopfert werden.

Es sei nicht zu verstehen, dass die EU-Kommission die Einfuhr von chloriertem Geflügelfleisch zulassen will. Das EU-Parlament habe dafür gesorgt, dass Bürger vor diesen Produkten geschützt und eine "Fehlentscheidung der Kommission" korrigiert werde.
26.06.08

"Endlich aufwachen"

NEUMARKT. "Die EU-Kommission muss endlich aufwachen und für Entlastung auf dem Milchmarkt sorgen", erklärte MdEP Alois Deß.

Zu Recht würden die Milchbauern verlangen, dass die EU-Kommission endlich handelt. "Als Vertreter der bäuerlichen Landwirtschaft verlange ich, dass die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel all ihre politischen Möglichkeiten ausschöpft, um die Milcherzeuger zu unterstützen", erklärt Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe und Landesvorsitzender der CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft.

Die EU-Kommission und vor allem die Agrarkommissarin hätten den europäischen Milchmarkt völlig falsch eingeschätzt und die Quotenerhöhung gefordert. Durch eine weitere Fehlentscheidung seien auch die Exportbeihilfen für Milchprodukte durchweg gestrichen worden. Derzeit erschwerten ohnehin der hohe Eurokurs und gefallene Weltmarktpreise die Exportaktivitäten europäischer Molkereien.

Albert Deß fordert, daß die EU-Kommission ihre Fehleinschätzung zügig korrigiert. Zur Belebung der Milchausfuhren sei es sinnvoll, im Rahmen der WTO-Verpflichtungen Exporterstattungen zu gewähren. Für Butter und Magermilchpulver seien mindestens 1,50 und 2 Euro je Kilogramm notwendig, beim Käseexport brauche man mindestens 80 Cent je Kilogramm.

Damit unterstützt Albert Deß ausdrücklich die Forderung des deutschen Milchindustrieverbandes. Diese Maßnahmen könnten mit den noch verfügbaren Überschüssen des EU-Haushaltes finanziert werden. "Wir müssen alle Absatzmöglichkeiten nutzen, um den Druck vom Milchmarkt zu nehmen. Nur eine Entlastung auf europäischer Ebene bringt den Milchbauern auf Dauer einen besseren Milchpreis", so Albert Deß.
11.06.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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