Kirchen
Erlös gespendet

Die Kirchenband „Sunrise“ überreichte eine Spende
Foto: Ricarda Bäumel
NEUMARKT. Die Kirchenband „Sunrise“ spendete den Erlös aus dem Adventskonzert in Höhe von 1000 Euro an die Anna Stiftung.
Einige Vertreter der Band überreichten in Neumarkt die Spende persönlich an
Stiftungsvorständin Anna Hofmann.
Die Anna Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder und
Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. In enger Zusammenarbeit mit
medizinischen Einrichtungen und Fachdiensten sorgt sie für eine umfassende
Betreuung und individuelle Unterstützung der Betroffenen.
Die aktuelle Spende kommt unter anderem einem Mädchen zugute, das an Long
Covid erkrankt ist und von der Stiftung begleitet wird. Die Erkrankung
bringt für die Betroffene und ihre Familie erhebliche Herausforderungen mit
sich. Mit der Spende werden notwendige medizinische Maßnahmen und
Rehabilitationsangebote unterstützt, um dem Mädchen Schritt für Schritt den
Weg zurück in einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen.
15.02.26
Gemeinsame Pfarrgemeinderäte
NEUMARKT. Novum bei den katholischen Pfarreien in Neumarkt: Am 1. März werden im Stadtgebiet erstmals pfarrübergreifende Pfarrgemeinderäte gewählt.
„Die Zeichen stehen stark auf Veränderung“, sagte der Referent für pastorale Aufgaben und Projektleiter für die „Stadtkirche Neumarkt“ Christian Schrödl. Man wisse, dass „strukturelle und personelle Veränderungen auf uns zukommen“. Die Pfarrgemeinderäte der sechs Neumarkter Pfarreien beschlossen im September, dass sich auch die Struktur der Gremien weiterentwickeln müsse.
Erstmals wird nun für die Pfarreien St. Johannes, Hofkirche, Heilig Kreuz und Pelchenhofen ein gemeinsamer Gesamt-Pfarrgemeinderat gebildet.
Künftig wird die Pfarrei St. Johannes fünf Mitglieder, die Hofkirche vier Mitglieder, die Pfarrei Heilig Kreuz zwei Mitglieder und die Pfarrei Pelchenhofen ein Mitglied stellen. Auf dem Wahlzettel am 1. März sind die Kandidaten zwar nach Pfarreien sortiert, grundsätzlich gilt jedoch, daß jeder Wähler zwölf Stimmen hat, die er auf die Kandidaten aus allen vier Pfarreien verteilen kann.
In drei Pfarreien werden darüber hinaus Orts-Pfarrgemeinderäte gewählt, die das kirchliche Leben vor Ort in der Hofkirche, in Heilig Kreuz und in Pelchenhofen organisieren sollen.
Die Wahl findet im Rahmen aller Vorabendgottesdienste am 28. Februar und bei allen Sonntagsgottesdiensten am 1. März statt.
15.02.26
„Schöpfung bewahren“
NEUMARKT. Prof. Dr. Hubert Weiger will bei einem Vortrag in Neumarkt eine Bilanz ziehen, was die Enzyklika von Papst Franziskus bewirkt hat.
Die Veranstaltung war für 25. Februar geplant und wurde von der katholischen Erwachsenenbildung, dem evangelischen Bildungswerk und dem Bund Naturschutz auf Donnerstag, 26. Februar verschoben.
Weiger ist Ehrenvorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und setzt sich seit Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ vor zehn Jahren mit den Inhalten und deren Wirkung auseinander. Das Lehrschreiben befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz und geht stark auf die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten ein.
Weiger stellt einerseits Verbindungen des jetzigen Papstes Leo XIV mit Leo XIII her, der die erste Sozialenzyklika der katholischen Kirche verfasste. Andererseits wird Weiger darauf eingehen, dass es unerlässlich ist, das „Soziale“ und das „Ökologische“ zusammenzudenken. Hinzu kommt, dass die „Schöpfung“ unter den Weltreligionen eine zentrale Rolle einnimmt, was sich im Titel des Vortrags widerspielgelt: „Schöpfung - Creation – Création – Creazione - Criacao – kozmos – Schepping- bewahren“ mit dem Untertitel „Mehr als zehn Jahre nach Laudato Si – eine Zeitenwende für die Kirche?“
Weiger will in seinem Vertrag einen weiten Bogen spannen und dabei sowohl die internationalen Entwicklungen beleuchten wie auch nationale Probleme wie den Blühpakt in Bayern oder die Erwartung, dass kirchlicher Besitz und kirchliches Geldvermögen vorbildhaft für die Erhaltung der Schöpfung eingesetzt werden muss, bis hin zur Forderung in Laudato Si: „Es ist Sache der Politik und der verschiedenen Vereinigungen, sich um eine Sensibilisierung der Bevölkerung zu bemühen. Auch der Kirche kommt diese Aufgabe zu“.
Der Eintritt zu diesem Informations- und Diskussionsabend am 26.Februar um 19 Uhr im evangelischen Klostersaal ist frei.
10.02.26
Diakonie übernimmt Suchtberatung
NEUMARKT. Die Diakonie hat die Suchtberatungsstelle in Parsberg von der Caritas übernommen und will sie im Parsberger Rathaus weiterführen.
Ansprechpartnerin vor Ort ist die Sozialpädagogin Gina Lübbecke.
Das Beratungsangebot richtet sich an Betroffene und Angehörige. Am häufigsten wenden sich Menschen wegen Alkoholproblemen an die Beratungsstelle, doch auch Abhängigkeiten von illegalen Substanzen, Glücksspiel, Internet oder Smartphones spielen eine Rolle, hieß es.
Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der erweiterten Schweigepflicht. Termine werden nach vorheriger Vereinbarung vergeben, die Wartezeit beträgt in der Regel etwa eine Woche.
09.02.26
Übrigens: Sie können jetzt alle Themen aus
neumarktonline auch im
NEUMARKTER FORUM diskutieren