Kirchen

Bläserserenade in Neumarkt

NEUMARKT. Am Sonntag veranstaltet der Evangelische Posaunenchor um 17 Uhr eine Bläserserenade in die Evangelischen Christuskirche in Neumarkt.

Unter dem Motto „Vom Barock bis zu den Beatles“ werden an diesem Kirchweihsonntag die etwa 20 Bläser unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Beatrice Höhn geistliche und weltliche Musik spielen.


Auf dem Programm stehen festliche Musik, heitere-beschwingte Lieder, aber auch ruhige, besinnliche Klänge zum Träumen.

Auch die Jungbläsergruppe mit Kindern und Jugendlichen zwischen neun und 13 Jahren wird zwei Musikstücke spielen. Die Serenade dauert etwa eine Stunde; der Eintritt ist frei.
21.10.18

"Ehrlicher Umgang"

NEUMARKT. Zum Kapitelsjahrtag in Günching kamen Geistliche und haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem gesamten Dekanat Habsberg zusammen.

Schwerpunktthema bei einem gemeinsamen "Workshop" war die „Prävention für eine Kultur der Achtsamkeit“.

Gabriele Siegert, die Präventionsbeauftrate der Diözese Eichstätt, sagte bei der Zusammenkunft, dass ein achtsamer Umgang, der Grenzverletzungen im Auge habe, das Gebot der Stunde sei. Dabei solle aber jede Pfarrei ihr eigenes Konzept entwickeln. „Es ist nicht wichtig, dass es überall ein einheitliches Konzept gibt, sondern dass die Menschen in den Pfarrgemeinden miteinander über den richtigen Umgang und das, was vermieden werden soll, ins Gespräch kommen“.


Beim anschließenden Kapitelsamt, das Dekan Elmar Spöttle zusammen mit Geistlichen aus dem Dekanat in der Günchinger Pfarrkirche feierte, wurde der verstorbenen Priester und Mitarbeiter aus dem Dekanat gedacht.

In der anschließenden Sitzung des Dekanatsrats, der höchsten Laienvertretung im Dekanat, gab der Vorsitzende Anton Lang einen Bericht über die konstituierende Sitzung des Diözesanrats, der sich neben den Auswirkungen der Eichstätter Finanzkrise ebenfalls mit dem Präventionskonzept des Bistums auseinandergesetzt hatte.

Lang ging außerdem auf die Frage der zukünftigen Pfarreienfinanzierung ein und sagte, dass sich die finanziellen Zuschüsse der Diözese noch viel stärker am pastoralen Bedarf orientieren würden. Das könne auch bedeuten, dass vor Ort möglicherweise nicht mehr jede kirchliche Immobilie zu halten sei.

In den Dekanatsrat wurde der frühere Bürgermeister von Lauterhofen, Peter Braun, hinzugewählt. Aufgenommen wurde außerdem Peter Gräff, langjähriger Dekanatsjugendseelsorger und neuer Pfarrer von Seubersdorf. Der forderte „eine ehrliche Gesprächskultur“ im Dekanat. Kritik und Meinungsverschiedenheiten würden die Kirche voranbringen.

Vorsitzender Anton Lang wies auf die nächsten Veranstaltungen des Dekanates Habsberg hin: Am Samstag, 27.Oktober, bietet Dekanatsreferent Christian Schrödl im Neumarkter Johanneszentrum eine Moderationsschulung für Vorsitzende von Pfarrgemeinderäten, Arbeitskreisen und Teams an. Anmeldung sind bis 22.Oktober im Dekanatsbüro Neumarkt unter Telefon 09181/5118950 oder per Email dekanat.habsberg@bistum-eichstaett.de möglich. Die Krippenfahrt des Dekanates führt am Sonntag, 13.Januar, von Traunfeld nach Gnadenberg.
16.10.18

Der Hang rutscht


Die Sanierungsarbeiten werden wohl 20 Prozent teurer - jetzt soll der Steuerzahler einspringen. Politiker bei ihrem Besuch im Kloster
Fotos: Harald Frank
NEUMARKT. Die Sanierungs-Arbeiten am Kloster Plankstetten werden vermutlich viel teurer als bisher bekannt. Der Hang rutscht jeden Tag weiter.

Es habe sich gezeigt, dass in den 1960ern die inzwischen wieder abgerissene Turnhalle "unvorsichtig" in den Hang hinein gebaut wurde, was diesen destabilisierte. Der Hang oberhalb des Klosters rutsche jeden Tag einen Millimeter nach unten. Das bedinge zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung.


Zur massiven Verteuerung der Sanierungspläne würde auch die boomende Baukonjunktur beitragen, die sich in den Preisen für die anstehenden Arbeiten nieder schlage. Beides zusammen führe dazu, dass die Kosten für den neuen Bauabschnitt voraussichtlich rund 20 Prozent höher ausfallen als veranschlagt.

Abt Beda Sonnenberg und Frater Andreas Schmidt, Zellerar und Geschäftsführer der Klosterbetriebe, erläuterten nun zwei Bundestagsabgeordneten Historie und Details der Generalsanierung. MdB Alois Karl hatte dazu seine Kollegin im Haushaltsausschuss, Patricia Lips, bei einem Besuch in der Benediktiner-Abtei vertraut. Lips ist Berichterstatterin für Kultur und Medien und so auch zuständig für die Bezuschussung derartiger Projekte.

Vor 20 Jahren begannen die Mönche damit, die denkmalgeschützte Klosteranlage zu sichern und für zeitgemäße Anforderungen fit zu machen. Nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Bauabschnitten, die das ehemalige Brauhaus und das Wirtschaftsgebäude sowie Konvent-Trakt betrafen, sollen nun der West- und Nordflügel des Gästehauses sowie das Abt- Maurus-Haus saniert werden.

In diesem Bauabschnitt wird im Erdgeschoss ein Technikgeschoss angebaut, das durch seine Betonausführung Teil der Hangsicherung ist. Damit werden die bisher durchfeuchteten hangseitigen Außenmauern zu trockenen Innenwänden. Dieses Technikgeschoss beinhaltet die gesamte Haustechnik wie Heizungs- und Wasserverteilung, Lüftungszentrale und Brandmeldeanlage. Durch die Unterbringung in diesem Neubau werde die historische und denkmalgeschützte Bausubstanz geschont und könne künftig höherwertig genutzt werden. Dieses Konzept werde vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege befürwortet und unterstützt.

Ohne die zusätzlichen Aufwendungen für die Hangsicherung würde der instabile Westhang durch seine Talbewegung die historische Klosteranlage bedrohen. Die Kostenberechnung aus dem Jahr 2017 sei überholt. Das Kloster führe "intensive Gespräche" darüber, wie diese Finanzierungslücke geschlossen werden könne.

Und da ist natürlich wieder der Steuerzahler gefragt: "Es wäre ein Traum, wenn hier der Bund uns zur Seite stehen würde", hieß es aus dem Kloster.

Erst vor kurzen sei durch die Zusage der Stadt Berching, einen Eigenanteil an den Sanierungskosten zu übernehmen, eine Städtebauförderung von zwei Millionen Euro ermöglicht worden.

Patricia Lips und Alois Karl zeigten Verständnis. Schließlich sei bei einem historischen Gebäude immer mit solchen negativen Überraschungen zu rechnen. Und auch die Baupreisentwicklung könne man schlecht dem Kloster anlasten. "Wir werden sehen, was wir tun können", hieß es von den Politikern.
04.10.18

Erntedank im Münster

NEUMARKT. Die Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes gestalten am Sonntag um 9.30 Uhr im Münster in Neumarkt das Erntedankfest mit.

Wähend des Gottesdienstes wird die eigens von der Landfrauengruppe angefertigte Erntekrone in das Gotteshaus einziehen.


Die Festpredigt zum Thema: „Erntedank und 70 Jahre BBV-Landfrauen“ übernimmt Kreisbäuerin Sieglinde Hollweck.
04.10.18


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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