Kirchen

Vorbereitungen laufen


Im Februar 2029 starten die nächsten Neumarkter Passionsspiele
Foto: Walter Hailer
NEUMARKT. Am 17.Februar im Jahr 2029 sollen die nächsten Neumarkter Passionsspiele beginnen. Ein erstes Treffen ist bereits nächste Woche geplant.

Einige Sachen stehen schon fest: die Passionsspiele werden bis zum Karfreitag am 30. März 2029 dauern und die Regie soll wie schon im Jahr 2019 wieder Michael Ritz übernehmen.

Interessenten, die bei den Passionsspielen 2029 mitwirken wollen, können zu einem Treffen am 18.April kommen.

Die Spiele werden am 17. Februar 2029 beginnen und am 30. März 2029 enden. Die Aufführungen finden wieder in der Kleinen Jurahalle statt. An den Wochentagen wird sich im Vergleich zu 2019 nichts ändern: Vorstellungen sind freitags und samstags jeweils ab 19 Uhr sowie sonntags ab 16 Uhr.

Der Start des Kartenvorkaufs ist für Herbst 2027 vorgesehen.

In Sachen Regie ist die Leitung schon mit Michael Ritz einig geworden. Als Grundlage dafür will er jene Fassung überarbeiten, mit der er für 2019 eine Neuinszenierung vorgenommen hatte.

Noch offen ist die Frage der Besetzung. Dazu soll es im nächsten Jahr das entscheidende „Casting“ geben. Für Mitte 2028 ist der Start der Proben vorgesehen.


In jedem Frühjahr findet ein Treffen der Passionsspielgemeinde statt. Heuer wird das erstmals nach Ostern der Fall sein. Der Ablauf am 18. April entspricht dem der früheren Treffen: es wird mit einem Gottesdienst ab 18 Uhr in der Stadtpfarrkiche St. Johannes eröffnet. Danach geht es im Johanneszentrum mit einem geselligen Beisammensein weiter.

Zur Teilnahme am Gottesdienst und zu dem Treffen danach sind auch jene eingeladen, die bei den nächsten Spielen 2029 mitmachen möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, sagte Wolfgang Wittmann. Er ist der Vorsitzende der gemeinnützigen Gesellschaft „Passionsspiele Neumarkt“, die juristisch für alles rund um Organisation und Durchführung der Spiele 2029 verantwortlich ist.
06.04.26

„Noli me tangere“


Wie Riesen wirken die Kinder unter den Krippenfiguren
Foto: Wittmann
NEUMARKT. Die Auferstehung ist an den Osterfeiertagen natürlich auch Thema in der barocken Ganzjahreskrippe im Neumarkter Münster St. Johannes.

Die Krippe zeigt die Begegnung von Maria Magdalena mit dem auferstandenen Jesus in der Nähe des Felsengrabes, in das man den Gekreuzigten gelegt hatte. Beim Umbau packten auch wieder drei Firmbewerber aus der Münsterpfarrei mit an.

Nun ist bis Mai die Szene aus dem Johannesevangelium gezeigt, in der Maria Magdalena am Ostermorgen in dem Auferstandenen zunächst nur einen Gärtner vermutet. Als Jesus sie anspricht, erkennt sie ihn als "Rabbuni", als ihren Meister. In der Münsterkrippe hat der auferstandene und gärtnernde Jesus Fuchsien und anderes Frühlingsgrün gepflanzt und im Hintergrund sind außerdem schon die beiden Apostel Johannes und Petrus auf ihrem eiligen Weg zum leeren Grab zu sehen.


Den Umbau haben dieses Jahr Sophie Steinert, Mila Patzer und Ben Bauer vorgenommen und sogar in Latein zur Erklärung und quasi als Überschrift der Krippenszene das "Noli me tangere" des Auferstandenen an seine Jüngerin an die Tafel geschrieben.

Die drei Firmlinge der Pfarrei St. Johannes können sich im Vorfeld ihres Festes in verschiedenen Bereichen der Pfarrei umschauen und haben sich unter anderem dafür entschieden, hinter die Kulissen der Münsterkrippe zu schnuppern.
06.04.26

Osternacht am Wolfstein


Im Morgengrauen feierten Christen die Osternacht
Foto: Tobias Markhof
NEUMARKT. Nicht zwischen Kirchenmauern, sondern hoch über Neumarkt feierten rund 120 evangelische Christen am frühen Sonntag-Morgen die Osternacht.

Früh aufgewacht und nach einem kurzen Spaziergang auf dem Wolfstein waren gegen 5.30 Uhr alle am Gipfelkreuz angekommen und der evangelische Posaunenchor eröffnete den Gottesdienst musikalisch.


Die Liturgie des Gottesdienstes, das Abendmahl, gestalteten Dekanin Christiane Murner, Martin Hermann und Mitglieder des Kirchenvorstandes.
06.04.26

Administrator predigte


Dompropst Alfred Rottler im Eichstätter Dom
Foto: Geraldo Hoffmann
NEUMARKT. An den ersten Osterfeiertagen während der Bischofs-Vakanz predigte Diözesanadministrator Dompropst Alfred Rottler im Eichstätter Dom.

„Nachrichten kann ich kaum noch schauen, das macht mich fertig“. Diesen Satz, den er kürzlich gelesen habe, stellte Rottler an den Beginn seiner Predigt am Ostersonntag. Vielen Menschen mache die unsichere Weltlage Angst.

Die Osterbotschaft aber könne Zuversicht verleihen, in ihr stecke „eine ungemein große und tiefe Hoffnung“, sagte der Diözesanadministrator.


So ähnlich wie den Menschen, die heute mit bangen Blicken in die Zukunft schauen, „mag es den Jüngern Jesu und den Frauen nach dem Karfreitag ergangen sein“, sagte Rottler. Sie seien „total am Boden“ gewesen, hätten sie doch ihre ganze Hoffnung auf Jesus gesetzt. „Und da hinein trifft die Botschaft der Auferstehung“. Diese sei zu neuartig, zu ungeheuerlich, zu unbegreiflich gewesen, als dass sie die Jünger sofort hätten glauben können.

Bereits am Karsamstag begann am Osterfeuer die Liturgie der Auferstehungsfeier im Eichstätter Dom.
05.04.26


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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