Landwirtschaft

Zur „Grünen Woche“

NEUMARKT. Im Januar findet wieder eine Politische Informationsfahrt nach Berlin mit Besuch der „Internationalen Grünen Woche“ statt.

Die Messe gilt als Schauplatz für Neues aus dem Bereich der Nahrungs- und Genussmittel.


Darüber hinaus geht es bei der Messe um Land- und Forstwirtschaft, die Jagd und den Landschafts- und Gartenbau. Auf dem Programm steht weiter auch der Besuch des Reichstags und eine ausgedehnte Stadtrundfahrt.

Es gibt zwei Termine: von 20. bis 22. Januar und von 23. bis 25. Januar. Anmeldungen sind ab sofort beim Europabüro von Albert Deß, Telefon 09181/22641, möglich
13.12.18

Die Zukunft der Landwirtschaft

NEUMARKT. Zum Thema "Zukunftsperspektiven für eine bäuerliche Landwirtschaft" spricht in der nächsten Woche in Neumarkt Professor Alois Heißenhuber.

Der ehemalige Ordinarius der TU München in Weihenstephan kommt am 25.September um 19.30 Uhr auf Einladung der katholischen und evangelischen Erwachsenenbildung, des Bauernverbandes und des Bundes Naturschutz ins Pfarrheim an der Saarlandstraße.


Heißenhuber wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 2013 die Staatsmedaille in Silber, verliehen durch Staatsminister Helmut Brunner.

Die Art und Weise der Lebensmittelerzeugung und ihre Konsequenzen sind vielschichtig und betreffen sowohl die Menschen wie auch die Tier- und die Umwelt, heißt es in der Einladung. Eine den globalen Nachhaltigkeitszielen entsprechende Landwirtschaft müsse letztlich dafür sorgen, dass die Erzeugung von Lebensmitteln nicht auf Kosten der Menschen, der Tiere und auch der Umwelt erfolge.
17.09.18

Sabotage im Maisfeld

NEUMARKT. Ein Unbekannter hat offenbar ein Maisfeld mit einer Eisenstange gespickt - bei der Ernte entstand jetzt am Häcksler hoher Sachschaden.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nach Angaben der Polizei war ein 45jähriger Landwirt beim Häckseln eines Maisfeldes an der Maienbreite in Holzheim. Plötzlich hörte er einen lauten Schlag.


Als er am Häcksler nachschaute, stellte er fest, dass die Messer des Arbeitsgerätes durch die in das Feld gesteckte Eisenstange verbogen waren.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.
22.08.18

Ernte-Verluste erwartet


Andre Nadler, Leiter Kartoffeleinkauf von Burgis, steht im ständigen Kontakt mit den Vertragslandwirten. Hier bei einer aktuellen Feldbegehung mit Landwirt Martin Schönberger
Foto: Burgis
NEUMARKT. Die Rekordhitze setzt im Landkreis nicht nur den Menschen zu , sondern auch den Pflanzen. Landwirte klagen über Ernte-Verluste.

Vor allem wird heuer auch ein "schwieriges Kartoffeljahr" erwartet, hieß es vom Neumarkter Knödel-Hersteller Burgis und seinen über 70 Vertragslandwirten. Ein Minderertrag von mindestens 30 Prozent stehe schon jetzt fest.

Andauernde Hitze, ausgetrocknete Böden – Bedingungen, die für Ernteeinbußen beim Kartoffelanbau sorgen. Das Neumarkter Familienunternehmen Burgis spricht von einer "herausfordernden Situation" - schließlich verarbeitet die Firma ausschließlich regionale Kartoffeln von über 70 Vertragslandwirten.


Durch den Rohwarenengpass seien Preisanpassungen bei den Knödelspezialitäten unumgänglich, um den "hohen Qualitätsstandards" des Neumarkter Unternehmens gerecht zu werden, hieß es. Gleichzeitig appellierte Burgis an den Lebensmittelhandel, regionale Produkte auch in schwierigen Zeiten zu honorieren, um dem Verbraucherwunsch nach Produkten aus der Heimat nachzukommen.

Nicht nur Getreide und Mais, auch Kartoffeln leiden unter der anhaltenden Rekordhitze. Das spüren die Burgis-Vertragslandwirte deutlich. Überdurchschnittlich hohe Temperaturen über Monate hinweg haben ausgedörrte Böden rund um Neumarkt zur Folge. Das wiederum hat dazu geführt, dass die Kartoffeln kleiner sind und die Erntemenge geringer ist.

Daraus entsteht eine Verknappung des Grundnahrungsmittels Kartoffel auf dem regionalen, aber auch dem nationalen Markt. „Als Neumarkter Familienunternehmen verarbeiten wir für unsere Knödelspezialitäten ausschließlich Kartoffeln aus der unmittelbaren Region", sagte Geschäftsführer Timo Burger. Man stehen für Regionalität und daher gehe man gemeinsam mit den Vertragslandwirten die durch die extremen Klimabedingungen gestellten Herausforderungen an.

Der Leiter für den Kartoffeleinkauf Andre Nadler stehe im ständigen Kontakt und Austausch mit den Erzeugergemeinschaften. Vor allem in schwierigen Zeiten zahle sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit über Generationen mit den Landwirten für beide Seiten aus, so Burger.

Die regionale Kartoffel sei der wichtigster Rohstoff bei Burgis und durch jahrzehntelange Erfahrung habe man schon Maßnahmen zur Qualitätssicherung auch bei dramatischen Klimaveränderungen treffen können, hieß es. Bereits durchgeführte Deckungskaufverträge, das eigene Kartoffellager und ein schnelles Reagieren auf dem Rohwarenmarkt würden es ermöglichen, auch in diesem Geschäftsjahr die regionalen Knödel in bester Qualität herzustellen, sagte Timo Burger, der gemeinsam mit seiner Cousine Christina Dietmayr das Familienunternehmen führt.
29.07.18


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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