Grüne

Licht geht aus

NEUMARKT. Licht aus und Kerzen an: die Neumarkter Grünen wollen die "Earth Hour" am Samstag am Neumarkter Rathausplatz begehen.

Ab 19.30 Uhr begleitet die Band „Gebrüder Mühlleitner“ die Veranstaltung musikalisch. Während der Earth Hour von 20.30 bis 21.30 Uhr werden dann Kerzen angezündet. Unterstützt wird die Aktion auch von der Stadt Neumarkt, die während der Earth Hour die Beleuchtung des Münsters und des Rathauses abstellt, hieß es.


Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour in Sydney teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte die Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen und wurde zur globalen Bewegung.

Im Fokus der Earth Hour 2018 stehen dieses Jahr die zahlreichen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind. Durch die fortschreitende Erderhitzung drohe jede sechste Art auszusterben. Somit sei der Klimawandel eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf der Erde.
20.03.18

140-Millionen-Haushalt genehmigt

NEUMARKT. Der Neumarkter Stadtrat verabschiedete am Donnerstagabend den Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 139,8 Millionen Euro.

Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2017 um 8,2 Millionen Euro oder um 6,23 Prozent.

Die im Haushaltsplan 2017 vorgesehenen Kreditaufnahmen und Rücklagenentnahmen in Höhe von 24 Millionen Euro wurden nicht benötigt. Man konnte sogar gut 1,2 Millionen Euro der Rücklage zuführen, sagte Kämmerer Josef Graf in seiner Rede. Dies sei "ein äußerst erfreuliches Ergebnis, weil damit unser Rücklagenstand haushaltswirtschaftlich gesehen einen Betrag von etwa 84 Millionen Euro erreicht".

Auf die traditionelle Haushalts-Rede des Oberbürgermeisters mußten Stadträte und Zuhörer verzichten; Thomas Thumann mußte wegen Krankheit absagen. Die Sitzung leitete Bürgermeister Albert Löhner.


Der wesentliche Grund für die Zuführung der 1,2 Millionen zur Rücklage liege darin, dass man etwa 17 Millionen Euro von den vorgesehenen Ausgaben des Vermögenshaushalts in Höhe von Euro nicht benötigt habe, sagte Graf in seiner Haushalts-Rede (Wortlaut hier). So seien teilweise vorgesehene Millionenbeträge etwa im Zusammenhang mit dem Ganzjahresbad, dem Turnerheim oder im Bereich der Kanalnetzsanierung nicht abgerufen worden, gefolgt von Minderausgaben von jeweils mehreren hunderttausend Euro-Beträgen zum Beispiel bei den Verkehrsverbesserungsmaßnahmen, dem Straßenbau, bei der Altstadtsanierung, bei der Kläranlage und vielen anderen Dingen mehr.

Traditionell wird die Haushaltssitzung der Neumarkter Stadtrates auch zu ausführlichen Stellungnahmen der Fraktionen genutzt, bei denen mitunter durchaus harte Bandagen angelegt werden. Lob für den Oberbürgeremsiter und die Verwaltung kam vor allem von der UPW (Wortlaut hier), Kritik gab es besonders von der CSU (Wortlaut hier) und der SPD (Wortlaut hier). Teils heftige Kritik an den Dauer-Nörglern von Flitz setzte es von der UPW und - deutlich milder - von den Grünen (Wortlaut hier).

UPW-Sprecher Martin Meier geißelte die Freie Liste Zukunft als Gruppierung, die "entfesselt die Monstranz der wirtschafts- und finanzpolitischen Ahnungslosigkeit vor sich herträgt", kritisierte dabei aber auch die CSU für den Zusammenschluß von großen Teilen der CSU-Fraktion "mit diesem Herrn".

Die CSU habe mit Flitz gemeinsame Sache gemacht, offenbar einzig und allein aus der Intention heraus, den Amtsinhaber in der öffentlichen Wahrnehmung herabzuwürdigen. Meier appellierte an die CSU-Fraktion, die Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Fraktionen wieder zu intensivieren: Lassen Sie uns die Gräben zuschütten, anstatt immer weitere, noch tiefere zu graben".

Der mehrfach angesprochene Flitz-Stadtrat Dieter Ries sagte, daß der Oberbürgermeister und die UPW offenbar "so viel Schiß vor mir haben, daß sie sich in die Hosen machen".

Er war auch der einzige Stadtrat, der schließlich gegen den Haushalt stimmte.

Viel Beifall erhielt FDP-Stadträtin Helga Hoerkens, die zumindest für das nächste Jahr vorschlug, sich in der Haushalts-Sitzung bei den Rede-Beiträgen der Fraktionen auf das Thema Haushalt zu beschränken und "keine Wahlreden zu halten".
15.03.18

Grüne wollen "plastikfasten"

NEUMARKT. Am Samstag bieten die „Grünen“ in Neumarkt vor dem Rathaus einen Infostand zum Thema „Plastikfasten“ an.

Von 10 bis 13 Uhr gibt es dort Tipps und Tricks zur Vermeidung von Plastik im Alltag. Es werden zwei Infotische zum Vergleich angeboten.


Plastikverpackte Lebensmittel und unverpackte Lebensmittel, sowie plastikfreie Behälter für Vesper, Trinkflaschen für Kinder und vieles mehr werden für Interessiere angeboten. Außerdem stehen die „Grünen“ aus Stadt und Kreis für Beratung und Gespräche zur Verfügung.
15.02.18

"Prognose stimmte nicht"

NEUMARKT. Wasser auf die Mühlen der Gegner einer Autobahnausfahrt Traunfeld: der Gutacher lag offenbar schon bei Neumarkt daneben.

Der Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Stefan Schmidt, hat durch eine Anfrage an die Bundesregierung herausgefunden, dass der Gutachter Professor Harald Kurzak, der auch die Prognose für die Anschlussstelle Neumarkt-Ost an der A 3 erstellt hat, mit seiner Einschätzung wesentlich daneben lag. So seien für die dortige Ausfahrt 4200 Fahrzeuge täglich errechnet worden. Tatsächlich werde sie aber nur von 3.100 Fahrzeugen genutzt.


"Wenn sich herausstellt, dass das Gutachten bei der Anschlussstelle Traunfeld ähnlich daneben liegt, wären wir dort bei nicht einmal 1000 Fahrzeugen, sagte Schmidt. Aber auch die errechneten 1200 würden nicht ausreichen, "um die Nachteile für die Anwohner, die Umwelt und die öffentlichen Haushalte akzeptieren zu können", hieß es.

Nach der grundsätzlichen Zusage des Verkehrsministeriums für und erheblichen Widerständen gegen die geplante Ausfahrt sollen nun die Lauterhoferer Bürger abschließend entscheiden.

Schmidt bedauert dieses Vorgehen: „Zuerst wird die Zusage für unnütze Straßen im Hinterzimmer durchgedrückt und jetzt schiebt man den Bürger in Lauterhofen die Verantwortung zu, durch eine Befragung die Kuh wieder vom Eis zu bekommen." Vielmehr hätte man von Anfang an mit offenen Karten spielen müssen und die Überlegungen in den Gemeinderäten und in Bürgerversammlungen zur Diskussion stellen müssen.
06.02.18


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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