Freie Liste Zukunft

"Vorrang für Wasserschutz"

NEUMARKT. Hoch über Neumarkt, auf dem Höhenberg, sprach OB-Kandidat Johann Georg Gloßner bei einer FLitZ-Veranstaltung am Samstag im Gasthof Almhof über die geplante Ostumgehung.

Die Planung komme nach Meinung von Johann Gloßner um zwanzig Jahre zu spät. Hätte man die Ostumgehung jemals verwirklichen wollen, dürften dort heute keine Ansiedlungen stehen und man müsste das Neumarkter Trinkwasser längst woanders beziehen. Denn die angedachte Trasse werde zwangsläufig durch das Wasserschutzgebiet am Höhenberg und mitten durch das Wasserzustrombereich für die Miss, dem Hauptentnahmegebiet für 95 Prozent der Neumarkter Trinkwasserbezieher, führen.

Absoluten Vorrang müsse der Trinkwasserschutz haben, sagte Johann Georg Gloßner. Er bestritt rundweg eine verkehrstechnische Verbesserungen im Falle der Ostumgehung. Den Anliegern in Mühlen, Höhenberg und anderswo könne man dadurch helfen, dass man selbst nach dem Bau einer eventuellen Autobahnausfahrt Frickenhofen die Straße nach Neumarkt für den Schwerverkehr sperre, so Gloßner. Außerdem sei das Lengenbachtal der wesentliche, zusammenhängende Naherholungsraum im Bereich Neumarkt, den es im Interesse aller Neumarkter zu schützen gelte.


Im Ortsteil Pelchenhofen referierte Johann Georg Gloßner am Sonntag zum Frühschoppen vor etwa 35 Leuten im Gasthof Hirn. Für die Pelchenhofener besonders von Interesse sind geplante Windkraftanlagen in Ortsnähe, die mögliche Ostumgehung, die Kosten die mit einer Erneuerung der Ortskanalisation einhergehen könnten und natürlich auch die großen Baumaßnahmen im Stadtkern.

Generell wünscht man sich mehr Information von den örtlichen Politikern, hieß es. Gloßner sagte zu, im Falle seiner Wahl zum Oberbürgermeister auch in Pelchenhofen alljährlich eine Ortteilversammlung abzuhalten. Gloßner riet zu einem geschlossenen Vorgehen in Bezug auf die in der Pilsacher Flur geplanten Windkrafträder. Ausgleichsflächen im Bereich Neumarkt können seiner Meinung nach nicht gegen den Willen der Grundeigentümer zur Verfügung gestellt werden.

Auf wenig Begeisterung stoßen laut FLitZ bei den Pelchenhofenern die in der Stadt geplanten Großprojekte. Man sei sich gerade auch auf dem Land der zunehmend enger werdenden finanziellen Situation vieler Mitbürger bewusst.
27.11.05

"Irrläufe vermeiden"

NEUMARKT. Gut besucht war die Versammlung der Freien Liste Zukunft (FLitZ) mit dem OB-Kandidaten Johann Georg Gloßner im Gasthof Schrödl im Ortsteil Mühlen, .

Besonders begrüßte Versammlungsleiter Hans-Jürgen Madeisky die Redebeiträge der Versammlungsteilnehmer in der anschließend regen Diskussion. Die Demokratie lebe schließlich von der Vielfalt und den unterschiedlichsten Meinungen.

Gloßner sparte nicht mit Kritik in Bezug auf die Brache am Unteren Tor und die Kostenentwicklung bei der Stadthalle. Beide Großbaumaßnahmen seien in Gesprächen mit den Bürgern im Rahmen des Agenda-Prozesses "leider nicht erörtert worden, weil sie vorab durch Wenige entschieden wurden", sagte Gloßner.

In der Diskussion nahm der Wasserschutz und die lufthygienische Situation im Zusammenhang mit der Firma Pfleiderer breiten Raum ein und Johann Georg Gloßner hatte Gelegenheit auch seine Ziele insgesamt gesehen zu erörtern: Künftig solle "ein Miteinander anstelle von einsamen Entscheidungen" praktiziert werden. "Fehler und Irrläufe" könnten so vermieden werden.
26.11.05

FLitZ stiftet Ehrenpreis

NEUMARKT. Einen Ehrenpreis für verdiente Bürger aus der Stadt Neumarkt oder dem Umland wird der Verein Freie Liste Zukunft (FLitZ) ausloben.

Die Verleihung ist im nächsten Jahr und, "falls es sich bewährt", auch in den Folgejahren geplant. Der Preis soll an einen ehrenamtlich tätigen Verein oder aber an eine oder mehrere Personen verliehen werden, die sich in Neumarkt "in ganz besonderer Weise für die Mitmenschen einsetzen oder eingesetzt haben, zum Beispiel durch besondere Zivilcourage", hieß es am Freitag bei einer FLitZ-Pressekonferenz. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

" Ein bisschen" sei dieser Preis schon auch als eine "Alternative zur Ehrenbürgerwürde der Stadt" zu sehen, hieß es. "Wir sind allerdings nicht so vermessen, uns auf diese hohe Stufe stellen zu wollen", erklärt der Vereinsvorsitzende von der FLitZ, Dieter Ries. Der Preis soll mit einem ("aus unserer Sicht") größeren Geldbetrag verbunden sein und er gehe "nicht an professionelle Politiker, sondern ausschließlich an Privatpersonen".

Alle Bürger könnten ab sofort Vorschläge an den Vereinsvorsitzenden Dieter Ries unter der Telefonnummer 32208, schriftlich an Dieter Ries (Neumarkt, Dietrichstr. 10) oder bei Hans-Jürgen Madeisky (Telefon 9562) innerhalb der nächsten 14 Tage, bis zum 11.Dezember also, einreichen.

Erwünscht sei, dass im Vorschlag die entsprechende Person oder Personengruppe konkret gewürdigt werde. Über die Vergabe entscheiden die Vereinsmitglieder dann letztlich in der nächsten Mitgliederversammlung.

Die erste vorgesehene Ehrung ist verbunden mit einer Zuwendung in Höhe von 1000 Euro, die von einem Mitglied des Vereins Freie Liste Zukunft privat gespendet wurden. Vergabetermin soll in zwei Monaten, etwa Anfang Februar im nächsten Jahr, sein.
25.11.05

"Vernünftiger Umgang"

NEUMARKT. Die 20.Versammlung der Freien Liste Zukunft (FLitZ) findet am Montag um 19 Uhr im Gasthof "Bella Italia" (Altenhofweg 2a, nähe Amberger Straße) statt.

OB-Kandidat Johann Georg Gloßner spricht zum Thema: "In Neumarkt vernünftiger Umgang mit den Bürgern und mit den öffentlichen Geldern".
25.11.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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