Freie Liste Zukunft
Schon Bewerbungen
NEUMARKT. Der kürzlich ausgelobte "FLitZ-Ehrenpreis" ist offenbar begehrt: Es gibt schon mehrere Bewerbungen.
Dies teilte die Freie Liste Zukunft in einer Presse-Erklärung mit. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.
Die jetzt und künftig Vorgeschlagenen werden nun gebeten, in einer kurzen Präsentation ihr Tun zu dokumentieren, um der Jury, sprich der Mitgliederversammlung von FLitZ, eine Entscheidungshilfe bei der dann endgültigen Auswahl zu geben.
Noch bis zum 14. Dezember können Vorschläge bei Hans Madeisky (Telefon 9562) oder Dieter Ries (32208) eingereicht werden.
Bei der eigentlichen Preisverleihung, aller Voraussicht nach Anfang Februar, soll dann dem einen, höchstens jedoch den zwei Preisträgern Gelegenheit gegeben werden, die eigene Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.
30.11.05
Wieder Info-Stand
NEUMARKT. Auch nach 20 öffentlichen Versammlungen, Mitgliederversammlungen nicht mitgerechnet, wollen sich die Mitglieder von Flitz und ihr Kandidat Johann Georg Gloßner im laufenden Wahlkampf "noch nicht zur Ruhe setzen".
Am Samstag ist erneut ein Informationsstand in Rathausnähe geplant und damit verbunden weitere Gespräche mit den Bürgern. Die scherzhaft gemeinten, sogenannten "Rücklagen der Stadt" sollen dabei erneut an Bürger verschenkt werden. Es handelt sich bei dem "Minigeschenk" um Euros aus Schokolade, in Goldpapier verpackt.
Besonders wichtig ist für Gloßner das persönliche Gespräch mit den Wählern, heißt es in einer Presse-Mitteilung. Deshalb will er gemeinsam mit Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky die nächsten Tage das "Neumarkter Forum", den Marktplatz also, nutzen, um Neumarkter anzusprechen und ihnen, falls gewünscht, Rede und Antwort stehen.
Im übrigen stehe er unter der Telefonnummer 0175 225 1980 zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.
29.11.05
Musikhochschule: "Kaum Chancen"
NEUMARKT. Wenig Chancen für eine Musikhochschule in Neumarkt sieht FLitZ-OB-Kandidat Johann Gloßner.
"Es würde mich zwar freuen, aber zum Phantasieren bin ich nicht geeignet", teilte Gloßner in einer Presse-Erklärung am Dienstag mit. Er habe von der persönlichen Sekretärin des Rektors der "Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg", Professor Siegfried Jerusalem, erfahren, daß alle Fördertöpfe für die beiden Standorte der Musikhochschule gekürzt werden und noch nicht einmal sicher sei, ob die beiden derzeitigen Standorte "baulich so gehalten werden können."
Auf keinen Fall könne damit gerechnet werden, daß sich die Musikhochschule baulich am Reitstadel als Konzertraum und Übungsraum engagieren könne.
Das Altenheim am Residenzplatz eigne sich zudem nicht als Standort für ein Hotel, weil es an einer "ordentlichen Zufahrt für Pkw und Omnibusse" fehle. Außerdem würde das Glockengeläute der Hofkirche die Übernachtungsgäste stören - Anwohner hätten sich daran längst gewöhnt.
Der Kopfbau des ehemaligen Metzenauer-Industriegebäudes könne nur mit "extrem hohen Kosten" zu einem Internat oder Schulgebäude umgebaut werden. Und Bürgermeister Arnold Graf wolle ja bestimmt nicht "den Kulturetat für sein heißgeliebtes Fischermuseum etwa zugunsten weiterer Kulturausgaben für Musikhochschule kürzen" .
29.11.05
"Rücklagen auf den Tisch"
NEUMARKT. Um die finanziellen Spielräume der Stadtwerke geht es bei einem Gespräch zwischen FLitZ und Stadtwerksdirektor Tylla.
Die Stadtwerke der Stadt Neumarkt planen erhebliche Investitionen in den kommenden Jahren, so zum Beispiel die Ergänzung in der Trinkwasserversorgung der Stadt, den Anschluss an den Hallerbrunnen (bei Lauterhofen), sowie den Bau eines Logistikzentrums und weiterer benötigter Büroräume auf dem Gelände der ehemaligen Firma Metzenauer, heißt es in einer Presse-Mitteilung von FLitZ. Hinzu komme der im Falle einer Realisierung sicher nicht billige Vorschlag, einen Teil des Freibads, nach Möglichkeit kombiniert mit dem Hallenbad des Landkreises, so umzubauen, dass das Ganze dann witterungsunabhängig, ganzjährig betrieben werden kann.
In diesem Zusammenhang stelle sich " sehr dringlich" die Frage nach den Finanzierungsmöglichkeiten. heißt es von FLitZ. "Keinesfalls" wollen die Stadträte der Freien Liste Zukunft erneute Gebührenerhöhungen für Strom, Gas und Wasser in Kauf nehmen. Die Belastungsgrenze sei hier bei vielen Bürgern "nicht nur erreicht, sondern längst überschritten".
Man habe daher jetzt im Vorfeld eine Debatte über die Rücklagen bei den Stadtwerken gefordert. Am Donnerstag nun werden die Stadträte der Fraktionsgemeinschaft aus Grünen und der Freien Liste Zukunft mit Stadtwerksdirektor Tylla die finanziellen Spielräume der Stadtwerke erörtern.
Eine ähnliche Debatte fordert die Fraktionsvorsitzende Sieglinde Harres (Bündnis 90/Die Grünen) auch auf Seiten der Stadt selbst. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Stellvertreter, Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FLitZ). Er erklärt dazu, dass "lange vor dem ersten Spatenstich für das Millionenprojekt Stadthalle der Bedarf klar geprüft werden muss". Außerdem müßten auch die Rücklagen der Stadt, "wie vom Gesetz vorgeschrieben, und ohne Wenn und Aber unverzüglich öffentlich auf den Tisch".
28.11.05
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