Freie Liste Zukunft

"Heiße Phase"

NEUMARKT. FLitZ-Kandidat Johann Georg Gloßner stellt sich in der nächsten Woche bei fünf Versammlungen vor.

Zunächst sind am Mittwoch, den 23.November die Pöllinger an der Reihe. Um 19 Uhr wird der Kandidat der FLitZ im Gasthof Feihl in Pölling die "brennenden Themen" diskutieren: Brückenschlag ja oder nein, mögliche Alternativen dazu und die "Vorteile einer ebenerdigen Querung des Rings" will er ansprechen. Bekanntlich gehen die Meinungen in Pölling in Bezug auf eine Brücke weit auseinander.

In die "Höhle des nach Berlin gezogenen Löwen", nach Mühlen nämlich, Sitz des ehemals von Alois Karl geführten CSU-Ortsverbandes, kommt der OB-Kandidat am Donnerstag, den 24.November, um 19 Uhr.

Am Freitag, um 19 Uhr wird von FlitZ zu einer Versammlung auf dem Höhenberg im Gasthof Almhof-Lukas eingeladen. Thema wird aller Voraussicht nach auch hier die geplante Umgehungsstraße sein.

Am Samstag finden wieder Bürgergespräche im Stadtzentrum vor dem Rathaus statt. Beim FLitZ-Infostand in Rathausnähe kann jeder von 9.30 bis etwa 12 Uhr seine Meinung mit dem OB-Kandidaten, den Stadträten der freien Liste Zukunft und dem Vereinsvorsitzenden Dieter Ries austauschen.

Am Sonntag, 27. November, findet um 10 Uhr in der "Heißen Phase" des Wahlkampfes ein traditioneller Frühschoppen im Gasthof Hirn in Pelchenhofen statt.
19.11.05

"FLitZ-Stadtrat" Gloßner

NEUMARKT. Der für die Grünen in den Neumarkter Stadtrat gewählte Johann Gloßner fühlt sich als "FLitZ-Stadtrat".

Nachdem Gloßner für die Freie Liste Zukunft (FLitZ) für den Chefsessel im Neumarkter Ratghaus kandidiert hatte er den Grünen seinen Austritt angeboten (neumarktonline berichtete als erste Zeitung). Der Landesverband hatte ihm daraufhin die Möglichkeit offen gelassen, in einen anderen Kreisverband zu wechseln. Dazu sei er aber aus Zeitgründen nicht gekommen, sagte Gloßner am Donnerstag in einem Gespräch mit neumarktonline.

Die Wandlung zum offiziellen FLitZ-Stadtrat war in einer Presse-Mitteilung vom Donnerstag in einem unscheinbaren Nebensatz versteckt: da war von den "drei Stadträten" der Freien Liste Zukunft die Rede.

Darauf angesprochen bestätigte Gloßner in einem Telefongespräch mit neumarktonline, daß er sich als FLitZ-Stadtrat fühle, "obwohl ich bei den Grünen noch bis 31.12 Mitgliedsbeiträge bezahlt habe".

In der Praxis ändere sich in der Stadtratsarbeit nichts, sagte Gloßner. Da Flitz und die Grünen eine Fraktionsgemeinschaft bilden, bleibe die Stärke wie auch die personelle Zusamemnsetzung gleich.

Eine Täuschung der Wähler sieht Gloßner nicht: er sei wohl von mehr Menschen trotz seiner Mitgliedschaft denn wegen seiner Mitgliedschaft bei den Grünen gewählt worden. Ob dies wirklich so ist werde man bei der OB-Wahl sehen, wenn man sein Ergebnis mit dem Ergebnis der grünen Kandidatin vergleiche.
17.11.05

"Geheimniskrämerei beenden"

NEUMARKT. Die Stadträte der Freien Liste Zukunft fordern in einer Stellungnahme ein Ende der "Geheimniskrämerei im Vorfeld zu den Haushaltsberatungen".

Anstoß nehmen sie daran, dass vor den öffentlichen Beratungen des Hauhalts, angesetzt für den 13.Dezember im Verwaltungssenat und den 15.Dezember im Stadtrat, "wieder einmal nichtöffentliche Besprechungen der Stadträte, die ein Referat innehaben, für den 6. und 7. Dezember, also nach der OB-Wahl, angesetzt sind". Laut Gemeindeordnung hätten die Beratungen über die Einnahmen und Ausgaben einer Stadt jedoch öffentlich zu erfolgen. Es sei ja auch für alle Bürger von Interesse, was zum Beispiel auf dem Gebührensektor, bei den Beiträgen und städtischen Steuern im kommenden Jahr angedacht ist.

Man könne sich, so Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky, des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stadtspitze "unliebsamen Diskussionen unter anderem wegen der eingeführten Büchereigebühr und der von Bürgern beanstandeten, hohen Friedhofsgebühren aus dem Weg gehen wolle".
17.11.05

"Zurückhaltung üben"

NEUMARKT. Vereinsvorsitzende sollten im Wahlkampf "die gebotene Zurückhaltung üben", meint man bei FLitZ.

Man wolle zwar keinesfalls jemandem das Recht streitig machen, "sich als Bürger öffentlich äußern zu können", heißt es in einer Presse-Mitteilung der Freien Liste Zukunft. In den zurückliegenden Wahlkämpfen hätten sich aber einige Vereinsvorsitzende "eindeutig vor den Karren einer bestimmten Partei, beziehungsweise Person spannen lassen" und öffentlich in ihrer Funktion als Vereinsvorsitzender eine Wahlempfehlung abgegeben.

FLitZ-Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß die "gegebenen oder erwarteten Zuschüsse vom gesamten Stadtrat vergeben werden und nicht von einer einzigen Partei oder gar Person".
16.11.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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