NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird Sebastian Deiries von der ESO (European Southern Observatory) einen Multimedia-Vortrag auf der Neumarkter Sternwarte halten.
Der Referent ist Ingenieur undverantwortlich für Kameras und optische Detektoren, kommt aus Garching und pendelt immer öfter in die Berge Chiles, um den Südsternhimmel zu erforschen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit gibt Deiries auf der Sternwarte München Fachvorträge, und Sternführungen.
Der Multimedia-Vortrag soll aufzeigen, wie moderne Wissenschaft aus kultischen und religiösen Bemühungen alter Völker entstand.
Insbesondere die Beobachtung der Sonne bei steinzeitlichen Menschen, Ägyptern und Inkas, führte zum Bau erster Observatorien, die heute noch gerne besucht werden.
Die Bedeutung der Sonne ist dabei allerdings vielseitiger als oftmals angenommen, wenn man nur die Überreste jener Kulturen untersucht.
Die Sternwarte der ESO auf Paranal weise erstaunliche Parallelen zu diesen Stätten auf und ist eventuell sogar auf einem für die alten Völker besonderen Berg errichtet.
Die Geschichte der ESO, die 1962 in Hamburg begann, reicht heute bis in die Atacamawüste, wo neben High-Tech Wissenschaft immer noch magische Impressionen von Sonnen-und Sternenlandschaften möglich sind. Nebenbei werden die Bilder der wohl eindrucksvollsten Kometen der letzten Jahrzehnte gezeigt und erklärt.
Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder.
22.10.14
Kinder in der Sternwarte
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird auf der Sternwarte wieder ein Vortrag für speziell für Kinder geboten. Das Thema „Der Sternenhimmel“ klingt sehr vielseitig.
Richard Pragner von der Sternwarte wird bei dem Vortrag vorwiegend auf die Beobachtung mit dem bloßen Auge Bezug nehmen. Zu Beginn wird er noch erläutern, was für die Astronomen ein Stern ist und wie er „funktioniert“. Rechtzeitig bevor es kompliziert wird, verläßt er aber die Sternenphysik und beschäftigt sich mit den Bewegungen der Sterne am Himmel.
Mit Hilfe eines Simulationsprogramms lassen sich alle angesprochenen Situationen flexibel erzeugen und auch sehr langsame Bewegungen durch Zeitraffertechnik deutlich sichtbar machen.
Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder.
09.10.14
"Stern-Sagen"
NEUMARKT. Am Freitag wird Monika Schnuchel ab 20.30 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte in einem Vortrag über "Stern-Sagen" berichten.
Die "Stern-Sagen" in der griechischen Mythologie beschreiben die Entstehung der Sternbilder und damit auch, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Eine ergiebige Quelle für diese Sagen ist der lateinische Schriftsteller Ovid, der zur Zeit des Kaisers Augustus lebte.
Die Referenten erzählt die dramatischen Geschichten um die Verwandlung von Menschen in Sternbilder. In der Computerpräsentation werden auch viele Gemälde gezeigt, die die Mythen illustrieren. Außerdem werden die göttlichen Namensgeber der Planeten thematisiert.
Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter auch die Sternbilder und Tierkreiszeichen, Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen des Himmels durch die Teleskope beobachtet werden. Speziell die Sternbilder werden von Benedikt Schnuchel ergänzend zu dem vorangehenden Vortrag gezeigt.
Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
25.09.14
"Kaum bekannte Welten"
NEUMARKT. Am Freitag wird Andreas Leonhardt um 20 Uhr auf der Neumarkter Sternwarte einen Vortrag über die beiden äußeren Planeten halten.
Die beiden Gasriesen Uranus und Neptun sind eine ganz eigene Welt, so dass die Besucher einige bizarre Eigenschaften kennenlernen werden.
Am Anfang des Vortrages wird der Referent kurz auf die unterschiedlichen Arten von Planeten eingehen und so die Eigenschaften der Erde mit denen der Gasplaneten vergleichen. Die Besucher erfahren dann, wie groß Uranus und Neptun sind. Außerdem wird gezeigt, wie weit weg diese Gasriesen sind.
Natürlich wird Andreas Leonhardt zeigen, ob man in den Atmosphären der beiden Planeten leben kann. Danach wird er auf die Besonderheiten des Uranus eingehen: Dieser Planet rollt auf seiner Bahn um die Sonne. Dafür kann der Neptun mit dem kältesten Ort im Sonnensystem aufwarten: Seinem Mond Triton. Viele Besucher werden wahrscheinlich überrascht sein, dass die beiden Planeten auch Ringe wie der Saturn haben.
Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.