Kirchen

„Ansprechbar für alle“


Thomas Mark ist neuer Leiter der Suchthilfe
Foto: Iris Lederer
NEUMARKT. „Sichtbar und ansprechbar für alle sein“ - das liegt Thomas Mark, dem neuen Leiter der Suchtberatung der Diakonie am Herzen.

Er ist seit Januar 2025 für die Suchtberatungsstellen und Teams des Ambulant Unterstützten Wohnens verantwortlich. Und die ersten 100 Tage „vergingen wie im Flug“.

Seine Vorgängerin Andrea Krebs hatte sich verabschiedet, um sich als Hochschul-Dozentin beruflich weiterzuentwickeln.

Der in Parsberg geborene und in Nürnberg lebende Thomas Mark arbeitete zuvor in der Jugendhilfe, aufsuchender Arbeit und Jugendsozialarbeit in Erlangen-Höchstadt sowie im allgemeinen Sozialdienst im Nürnberger Land. Seinen Einstieg in den kirchlich-diakonischen Dienst hatte er bei der Stadtmission Nürnberg.


Der neue Leiter der Suchtberatung ist Sozialpädagoge, Sozialmanager, Systemischer Berater und Erlebnispädagoge und fühlt sich in seiner neuen Aufgabe sehr wohl, wie er sagt. Auch mit anderen Bereichen wie der Jugendberatungsstelle, den Sozialen Diensten, mit dem Sozialpsychiatrischer Dienst und dem Tageszentrum für Menschen mit psychischer Erkrankung in Neumarkt wird eng kooperiert.

Hinter dem Konsum von Suchtmitteln stehen oft Themen wie Leistungsdruck, Einsamkeit, Langeweile. „Suchtproblematiken ziehen sich durch alle Bevölkerungsgruppen und alle Altersklassen“.

Kontakt ist über Telefon 09181/440906 oder per Email möglich.
12.05.25

Konzert in der Christuskirche

NEUMARKT. Am Mittwoch um 18 Uhr singt die Sopranistin Susanne Wittekind in der Neumarkter Christuskirche.

Sie wird begleitet von ihrem Mann Wolfram Wittekind, der Kirchenmusiker und Dekanatskantor an der Laurentiuskirche in Altdorf ist.


Auf dem Programm stehen romantische Vertonungen des Vaterunsers von Peter Cornelius und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Das Konzert findet in der Reihe „Musik zum Feierabend“ statt, bei der das Instrument des Jahres, die Stimme, im Mittelpunkt steht. Der Eintritt ist frei.
12.05.25

Bischof gratuliert Papst Leo

NEUMARKT. „Mit großer Freude“ hat Bischof Gregor Maria Hanke auf die Wahl von Robert Francis Prevost zum neuen Papst Leo XIV. reagiert.

Es sei „wunderbar, dass der Stuhl Petri wieder besetzt ist – und zwar mit einem Mann, der Missionserfahrung hat, der selbst Ordensmann ist“, sagte der Eichstätter Bischof am Donnerstagabend. Er selbst kenne den neuen Papst bereits aus persönlichen Begegnungen. „Ich denke, so wie ich ihn erlebt habe bei unseren Gesprächen, gerade im letzten Herbst: Er ist ein sehr ruhiger, zugewandter und sachorientierter Mann, der – so meine Einschätzung – mit ruhiger Hand das Schifflein der Kirche leiten wird und leiten will.“

Hanke freute sich zudem, dass die Wahl schnell erfolgt sei. „Das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Kirche. Wir verfolgen doch trotz aller Unterschiedlichkeiten das eine Ziel: Christus und den Menschen dienen.“ Er hoffe, dass der neue Papst Leo XIV. „uns dabei ermuntert und mit uns geht.“


In einer Nachricht an alle Pfarreien im Bistum schreibt Generalvikar Michael Alberter: „Papst Leo XIV. tritt sein Amt in einer Zeit großer Herausforderungen an“. Für die Katholiken im Bistum Eichstätt sei dies ein freudiges und bedeutendes Ereignis. Deswegen hat Generalvikar Alberter die Pfarreien und Pfarrverbände im Bistum um Mitwirkung gebeten, um die Verbundenheit mit dem neuen Heiligen Vater sichtbar und hörbar zum Ausdruck zu bringen. Bereits mit der offiziellen Bekanntgabe der Wahl ist in allen Kirchen des Bistums ein 15minütiges Festgeläut erklungen. Auch am Sonntag ist um 12 Uhr – nach dem Angelusläuten – ein weiteres festliches Glockengeläut für den neuen Papst vorgesehen.

Zum Tag der feierlichen Amtseinführung werden die kirchlichen Gebäude im Bistum beflaggt sein, um die geistliche und symbolische Einheit mit dem Nachfolger Petri zum Ausdruck zu bringen.
pde

09.05.25

Alle Glocken läuteten

NEUMARKT. In allen Kirche des Bistums läuteten für 15 Minuten alle Glocken, als die Wahl eines neuen Papstes offiziell bekanntgegeben wurde.

Ab diesem Zeitpunkt wird im Hochgebet der heiligen Messe der Name des neuen Papstes genannt werden, hieß es am frühen Donnerstagabend aus Eichstätt. In den Fürbitten soll in besonderer Weise für ihn und für die Kirche gebetet werden.

Am Tag der feierlichen Amtseinführung des neuen Papstes sollen die kirchlichen Gebäude beflaggt werden, um die Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri sichtbar auszudrücken.


Leo XIV., oder Robert Francis Prevost ist ein US-Amerikaner mit weltweiter Erfahrung, hieß es aus dem Bistum. Er gilt als Brückenbauer zwischen verschiedenen kirchlichen Lagern. Der 69jährige Prevost leitet im Vatikan die Behörde für Bischöfe, die unter anderem für Ernennungen und regelmäßige Besuche von Bischofskonferenzen zuständig ist.

Prevost, bekannt für seine diplomatische und pragmatische Art, war früher Missionar und Ordensleiter in Peru, bevor er nach Rom zurückkehrte. Seine internationale Laufbahn verbindet USA, Lateinamerika und den Vatikan – ein Lebensweg, der ihn zu einer wichtigen Figur der Weltkirche gemacht hat, hieß es.
08.05.25


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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