Statistiken aus Bayern

Weniger Todesopfer


Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle ging im Landkreis Neumarkt zurück
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NEUMARKT. Die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen im Landkreis Neumarkt ist im letzten Jahr deutlich von neun auf fünf gesunken.

Überhaupt ging die Zahl der Unfälle mit Verletzten zurück, allerdings stieg im letzten Jahr die Zahl der Schwerverletzten auf den Straßen des Neumarkter Landkreises.

neumarktonline-Leser wurden über den Trend bereits im Dezember letzten Jahres informiert (Bericht hier). Diese Zahlen wurden jetzt am Rande eines Pressetermin von Innenminister Joachim Herrmann in Nürnberg auch offiziell bekannt.

Demnach sank die Zahl der tödlich verletzten Verkehrsopfer im letzten Jahr im Landkreis Neumarkt von neun auf fünf. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten ging von 486 auf 475 zurück, die Zahl der Verletzten von 663 auf 609. Allerdings stieg die Zahl der Schwerverletzten im letzten Jahr von 115 auf 128 an; folglich ging die Zahl der Leichtverletzten stark von 539 auf 476 zurück.


Wie im Landkreis Neumarkt sanken auch in ganz Bayern die Zahl der Verkehrstoten, der Verkehrsunfälle und die Zahl der Verletzten. Allerdings sei die Zahl der getöteten Radfahrer (94) gestiegen (2023: 85). Und natürlich gab es nach der Teil-Freigabe von Marihuana etwas mehr Unfälle (717) unter Drogeneinfluss (2023: 685).

"495 Verkehrstote und rund 62.000 Verletzte auf Bayerns Straßen sind noch immer viel zu viel" sagte Herrmann und kündigte eine Reihe von Schwerpunktmaßnahmen für 2025 an, um Bayerns Straßen sicherer zu machen.

Im letzten Jahr gab es bayernweit insgesamt 381.063 Verkehrsunfälle (-2,0 Prozent). Die Zahl der bei Verkehrsunfällen Verletzten reduzierte sich auf 62.191 (2023: 62.359). Erfreulich sei vor allem die Entwicklung bei der Gruppe der Schwerverletzten, die - anders als im Landkreis Neumarkt - mit 9.024 ein Allzeittief erreichte (2023: 9.257).

495 Menschen kamen letztes Jahr auf bayerischen Straßen ums Leben und damit vier Verkehrstote weniger als 2023. "Das ist von den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 abgesehen der niedrigste Stand bei der Zahl der Verkehrstoten in Bayern seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor 70 Jahren", sagte Herrmann.
20.02.25

Mehr Trauungen im letzten Jahr


Die Zahl der Trauungen stieg leicht an, liegt aber noch unter den Vor-Corona-Zeiten
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Die Zahl der Eheschließungen in der Stadt Neumarkt ist im Jahr 2024 leicht gestiegen, liegt aber noch unter den Vor-Corona-Zeiten.

Waren 2023 vor dem Neumarkter Standesamt 198 Ehen geschlossen worden, so wurden im letzten Jahr 207 Eheschließungen verzeichnet. Im Vor-Corona-Jahr 2019 trauten sich noch 213 Paare.

Unter den 207 Eheschließungen im Jahr 2024 gab es 25 Eheschließungen, bei denen einer oder beide Ehegatten ausländische Mitbürger sind.

Der beliebteste Trauungstag bleibt übrigens der Freitag mit 72 vormittags und zwölf nachmittags durchgeführten Eheschließungen im letzten Jahr. 76 Trauungen fanden 2024 an einem Samstag statt, 26 Paare haben sich im vergangenen Jahr für den Donnerstag als Hochzeitstag entschieden. Somit haben 88 Brautpaare also 42,5 Prozent außerhalb der eigentlichen Öffnungszeiten des Standesamtes geheiratet.


Entgegen der allgemeinen Meinung war auch im Jahr 2024 nicht der angebliche „Wonnemonat“ Mai mit 24 Hochzeiten der beliebteste „Trauungsmonat“. Heiratswillige in Neumarkt bevorzugten im Jahr 2024 eher den August mit 28 Eheschließungen, den Juni mit 22 und den Oktober mit 21 Trauungsterminen.

186 der Ehen wurden dabei im eigentlichen Trausaal in der Fischergasse geschlossen, 20 Paare wählten die Festsäle der Residenz als Ambiente für ihre Zeremonie.
13.01.25

Weniger Todesopfer


Die Zahl der getöteten Menschen im Straßenverkehr sank in den ersten zehn Monaten im Landkreis
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NEUMARKT. Die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen im Landkreis Neumarkt ist in den ersten zehn Monaten des Jahres deutlich gesunken.

Von Januar bis Oktober starben im letzten Jahr sieben Menschen; heuer waren es im gleichen Zeitraum vier. Insgesamt gab es im Jahr 2023 neun Todesopfer; heuer sind es bisher fünf.

Das geht aus den neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. In den ersten zehn Monaten des Jahres ging demnach die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis deutlich von sieben auf vier zurück, allerdings stieg zur gleichen Zeit die Zahl der Schwerverletzten von 102 auf 114 an. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ging von 416 auf 414, die Zahl der Verunglückten von 563 auf 528 und die Zahl der Leichtverletzten von 454 auf 410 zurück.


Nichts verschreien: im letzten Jahr stieg die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr nach Oktober noch von sieben auf neun an. Auch heuer kam noch im Dezember ein tragischer Unfall hinzu, bei dem eine 17jährige Jugendliche starb (wir berichteten) und die vorläufige Zahl von vier auf fünf kletterte.

Bayernweit ereigneten sich von Januar bis Oktober 2024 316.685 Unfälle und damit 1,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Anzahl der Verunglückten sank um 2,3 Prozent auf 53.174.
17.12.24

Wenig Überschuldung


Nur vier andere Landkreise in ganz Deutschland haben eine noch niedrige Überschuldungsquote als der Landkreis Neumarkt
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NEUMARKT. Schulden mögen die Neumarkter nicht: bei der Überschuldungsquote liegt der Landkreis Neumarkt bundesweit auf dem fünftbesten Platz.

Die sogenannte Überschuldungsquote gibt den Anteil der überschuldeten Personen im Verhältnis zu allen Erwachsenen an. Sie ist in Deutschland im letzten Jahr um 0,33 Punkte auf 8,15 Prozent gesunken. Das geht aus dem „Schuldner-Atlas“ der Wirtschaftsauskunftei „Creditreform“ hervor.


Im Landkreis Neumarkt ist diese Quote im letzten Jahr von 4,34 auf 4,17 Prozent gesunken - das bedeutet den fünften Platz in ganz Deutschland. Noch weniger verschuldet sind nur der Nachbarlandkreis Eichstätt (3,54 Prozent) auf Platz 1, sowie die Landkreise Erlangen-Höchstadt (3,90), Schweinfurt (4,09) und Aichach-Friedberg (4,16).

Einen vielfach höheren Anteil von überschuldeten Menschen weisen dagegen die Schlußlicht-Kommunen Bremerhaven (19,02), Pirmasens (16,72) und Gelsenkirchen (16,62 Prozent) auf.
20.11.24


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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